Jo Kuhn, geboren 1935, widmet sein Lebenswerk seit mittlerweile fast siebzig Jahren ganz der Farbe. In vielen verschiedenen Techniken, insbesondere der Harzwachsmalerei, in Gouache und Pastell auf Papier sowie seit den 2010er Jahren im Pigmentdruck, erkundet er ihr Wesen.
„Die Auseinandersetzung mit der Malerei ist ein geistiger Akt, der direkt von der Farbe über das Auge zu den Sinnen ausgelöst wird. Einen ebenso direkten und weiten Empfindungszugang wie durch den Laut in der Musik erlaubt die Farbe in der Malerei. Subtilsten wie auch lyrischen Empfindungen, die gar nicht in Worte zu fassen sind, bietet die Farbe ihr reiches Spektrum. Der Sog der Stille, der von Malerei ausgehen kann, gehört zu ihren starken Eindrücken.“ (Jo Kuhn)
Jo Kuhns Werke wurden unter anderem im Museum Abtei Liesborn, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, Museum Modern Art Hünfeld und im Institut für konstruktive Kunst und konkrete Poesie, Rehau sowie international in Museen und Galerien ausgestellt. Seit 2006 sind sie regelmäßig Teil des Pariser Salon de Réalités Nouvelles.
2021 hat Jo Kuhn der Stiftung Konzeptuelle Kunst großzügigerweise seinen mehrere hundert Arbeiten umfassenden Vorlass anvertraut.